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Betrieblicher Auftrag oder PAL-Aufgabe? Entscheidungshilfe für Metall-, Elektroberufe und Mechatroniker

Zwei Wege im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag: Vergleich aus der Ausbildungsordnung, wer wählt, und acht Fragen, die zeigen, was zu dir und deinem Betrieb passt.

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag der industriellen Metall- und Elektroberufe und bei Mechatronikern gibt es zwei Varianten: den betrieblichen Auftrag aus deinem Betrieb oder die bundeseinheitliche praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden dieselben Qualifikationen; die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb und teilt sie mit der Anmeldung mit. Wähle unten deinen Beruf – die Zeiten unterscheiden sich je Verordnung.

  • Betrieblicher Auftrag: echter Auftrag aus dem Betrieb, Antrag vor Beginn Pflicht, Fachgespräch danach
  • PAL-Aufgabe: die Aufgabe kommt fertig, sechs Stunden Durchführung unter Beobachtung, begleitendes Fachgespräch
  • Keine Variante bringt automatisch die bessere Note

Für Industriemechaniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 14 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Industriemechaniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Zerspanungsmechaniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit15 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 15 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 15 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 15 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 26 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Zerspanungsmechaniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Konstruktionsmechaniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 18 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Konstruktionsmechaniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Werkzeugmechaniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 22 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Werkzeugmechaniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Anlagenmechaniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 10 Abs. 4 und 5 IndMetAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Anlagenmechaniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Mechatroniker

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (30 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 7 MechatronikerAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit20 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 20 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 7 MechatronikerAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 7 MechatronikerAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 7 MechatronikerAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 20 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 20 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 7 MechatronikerAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 7 MechatronikerAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Mechatroniker: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Elektroniker für Betriebstechnik

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 14 IndElAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 14 IndElAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 14 IndElAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 14 IndElAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 14 IndElAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 14 IndElAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Elektroniker für Betriebstechnik: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Elektroniker für Automatisierungstechnik

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 18 IndElAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit18 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 18 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 18 IndElAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 18 IndElAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 18 IndElAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 18 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 18 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 18 IndElAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 18 IndElAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

Zur Berufsseite Elektroniker für Automatisierungstechnik: Termine, Aufbau, Bestehensregeln

Für Elektroniker für Geräte und Systeme

Im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag (50 % von Teil 2) gibt es zwei Wege: Variante 1, der betriebliche Auftrag aus deinem Betrieb, oder Variante 2, die praktische Arbeitsaufgabe der PAL. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben Qualifikationen; die Variante wählt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung (§ 22 IndElAusbV). Die Tabelle zeigt, was sich unterscheidet, die Entscheidungshilfe darunter, was zu dir passt.

Betrieb­licher AuftragPAL-Aufgabe
Aufgabeechter Auftrag aus deinem Betriebbundes­einheitlich von der PAL
Zeit20 Stunden inkl. Unter­lagen14 Stunden, davon 6 Durch­führung
Fach­gesprächbis 30 Minuten, danachbis 20 Minuten, beglei­tend
Genehmi­gungAntrag vor Beginn, Pflichtkeine nötig
Wer wähltder Ausbildungs­betriebder Ausbildungs­betrieb
Vergleich im Detail: sechs Punkte aus der Verordnung
Wer stellt die Aufgabe?
Betrieb­licher Auftrag: Dein Betrieb: ein echter Kundenauftrag, den der Prüfungsausschuss vorher genehmigt.
PAL-Aufgabe: Die PAL bundeseinheitlich; dein Betrieb baut nach Bereitstellungsliste auf.
Zeit
Betrieb­licher Auftrag: 20 Stunden für Durchführung und praxisbezogene Unterlagen.
PAL-Aufgabe: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen, Nachbereiten und Unterlagen, davon 6 Stunden Durchführung.
Fachgespräch
Betrieb­licher Auftrag: Bis zu 30 Minuten nach dem Auftrag; Grundlage sind deine Unterlagen.
PAL-Aufgabe: Bis zu 20 Minuten begleitend während der Durchführung.
Genehmigung
Betrieb­licher Auftrag: Pflicht: Aufgabenstellung und Zeitraum vor Beginn beim Prüfungsausschuss einreichen. Zu spät ohne wichtigen Grund heißt zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart „nicht bestanden“; deine IHK nennt ihre Frist im Azubi-Portal.
PAL-Aufgabe: Keine, die Aufgabe kommt fertig.
Bewertet wird
Betrieb­licher Auftrag: Die prozessrelevanten Qualifikationen aus Unterlagen und Fachgespräch: Information, Planung, Durchführung, Kontrolle.
PAL-Aufgabe: Beobachtung der Durchführung, aufgabenspezifische Unterlagen und Fachgespräch.
Wer wählt?
Der Ausbildungsbetrieb, Mitteilung mit der Prüfungsanmeldung (§ 22 IndElAusbV). Du entscheidest mit, nicht allein. Gilt für beide Varianten.

Quelle: § 22 IndElAusbV; als Beispiel für das Verfahren die IHK Region Stuttgart (Antrag digital im Azubi-Infocenter, Phasen Information 10–20 %, Planung 20–30 %, Durchführung und Kontrolle je 20–40 %, praxisbezogene Unterlagen höchstens drei Seiten plus mindestens eine Seite je Phase, PDF bis 18 MB, KI-Nutzung offenlegen; Stand August 2026). Deine IHK regelt Portal und Fristen selbst.

Entscheidungshilfe: Welche Variante passt zu mir? (8 Fragen, 2 Minuten)

Fragen aus der Verordnung (§ 22 IndElAusbV), der Entscheidungshilfe und den Hinweisen zum betrieblichen Auftrag der IHK Region Stuttgart, die hier als Beispiel steht (Stand 29.07.2026 / August 2025). Die Variante wählt der Ausbildungsbetrieb; das Ergebnis ist ein Gesprächsvorschlag.

  1. Gibt es in deinem Betrieb in den nächsten Monaten einen echten Auftrag, der alle vier Phasen enthält – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und in 20 Stunden machbar ist?

  2. Darfst du dabei weitgehend selbstständig arbeiten und entscheiden: Ablauf, Werkzeuge, Prüfmittel, Reihenfolge?

  3. Hat dein Ausbilder Zeit, den Antrag mit dir zu schreiben, ihn zu unterschreiben und den Auftrag im genehmigten Zeitfenster zu begleiten?

  4. Fällt es dir leicht, technisch zu schreiben – Auftragsbeschreibung, Planungsunterlagen, Prüfprotokoll, je Phase etwa eine Seite?

  5. Kannst du eine halbe Stunde über deine eigene Arbeit sprechen und Nachfragen dazu beantworten – warum so, was wäre die Alternative, was hat die Prüfung ergeben?

  6. Arbeitest du unter Zeitdruck lieber eine klar vorgegebene Aufgabe ab, als ein eigenes Projekt zu planen?

  7. Hat dein Betrieb Werkstatt, Maschinen und Material, um die PAL-Aufgabe nach Bereitstellungsliste aufzubauen?

  8. Kannst du dich am Prüfungstag sechs Stunden am Stück auf eine unbekannte Aufgabe konzentrieren, während Prüfer zuschauen?

Beantworte alle 8 Fragen – das Ergebnis erscheint hier, ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen betrieblichem Auftrag und PAL-Prüfung?

Beim betrieblichen Auftrag (Variante 1) führst du in 20 Stunden einen echten Auftrag deines Betriebs durch, dokumentierst ihn mit praxisbezogenen Unterlagen und führst danach ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten. Bei der praktischen Arbeitsaufgabe (Variante 2) bekommst du eine bundeseinheitliche Aufgabe der PAL: 14 Stunden für Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem begleitenden Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Bewertet werden in beiden Fällen dieselben prozessrelevanten Qualifikationen (§ 22 IndElAusbV).

Wer entscheidet, ob ich den betrieblichen Auftrag oder die PAL-Aufgabe mache?

Der Ausbildungsbetrieb. Er wählt die Prüfungsvariante und teilt sie dir und der IHK mit der Anmeldung zur Prüfung mit (§ 22 IndElAusbV). Du entscheidest also nicht allein – aber du kannst die Wahl vorbereiten: mit einem konkreten Auftragsvorschlag oder mit dem Hinweis, dass Werkstatt und Material für die PAL-Aufgabe da sind. Die Entscheidungshilfe oben liefert dir die Argumente.

Was passiert, wenn der Antrag zum betrieblichen Auftrag zu spät kommt?

Zum Beispiel bei der IHK Region Stuttgart gilt die Prüfung dann als nicht bestanden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt; mit ärztlichem Attest kannst du zum nächsten Termin nachholen, Nachholtermine gibt es nicht. Der Antrag mit Aufgabenstellung und Zeitplanung muss vor Beginn des Auftrags vom Prüfungsausschuss genehmigt sein – ohne Genehmigung darfst du nicht anfangen. Andere IHKs regeln die Frist eigenständig; sie steht in deinem Azubi-Portal.

Wie ist der betriebliche Auftrag aufgebaut?

In vier Phasen, die auch die Bewertung gliedern: Information (Auftrag klären, Informationen beschaffen), Planung (Ablauf, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Planungsunterlagen), Durchführung (Auftrag ausführen, Qualität sichern, Fehler beheben) und Kontrolle (prüfen, dokumentieren, übergeben, Abnahmeprotokoll). Die IHK Region Stuttgart zum Beispiel empfiehlt als Zeitanteile 10–20, 20–30, 20–40 und 20–40 Prozent und verlangt in den Unterlagen mindestens eine Seite je Phase, insgesamt höchstens drei Seiten Beschreibung plus Anlagen.

Welche Variante bringt die bessere Note?

Keine von beiden automatisch. Beide werden mit demselben Maßstab bewertet – Information, Planung, Durchführung, Kontrolle – und zählen gleich viel. Die bessere Note bringt die Variante, die zu deinem Betrieb und zu dir passt: ein echter, gut dokumentierter Auftrag mit sicherem Fachgespräch, oder eine sauber unter Zeitdruck durchgeführte PAL-Aufgabe. Gerade das Fachgespräch entscheidet oft mehr als das Werkstück.

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Christoph Höller Gründer, Berufsschullehrer, Autor und IHK-Prüfungsausschuss-Mitglied
IHK-Prüfungsvorbereitung für industrielle Ausbildungsberufe Erfolgsstrategien für AP1 und AP2 Ausbildungsqualität verbessern & Abbrüche senken Digitale Lernplattformen & E-Learning Ausbilder mit digitalen Tools entlasten
Education: RWTH Aachen University, TH Köln, Bergisches Berufskolleg Wipperfürth und Wermelskirchen

Christoph Höller ist Experte im Bereich duale Ausbildung. Als ehemaliger Auszubildender mit Auszeichnungen, Ingenieur mit Ausbilderschein, Berufsschullehrer und IHK-Prüfer kennt er das Ausbildungssystem aus allen Perspektiven.

Er ist Gründer der ErfolgsAzubi® Academy, Autor mehrerer Fachbücher und Initiator der größten kostenlosen Azubi-Community Deutschlands mit über 75.500 aktiven Teilnehmern.

Sein Ziel: Azubis systematisch zum Prüfungserfolg führen – und Betriebe dabei unterstützen, bessere Azubis zu entwickeln, Ausbilder spürbar zu entlasten und Ausbildungskosten nachhaltig zu senken.


Seite zuletzt aktualisiert am 19.09.2026